Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
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Alles koscher? Die 2AH erkundet Kulinarik und Geschichte des Judentums

Warum haben einige jüdische Familien zwei Kühlschränke? Dürfen sich Juden und Jüdinnen eigentlich betrinken? Welche Feste gibt es im Judentum und wie baut sich der jüdische Kalender auf? Die Schülerinnen der 2 AH, die den Katholischen Religionsunterricht besuchen und lernten im Rahmen eines Lehrausganges im Jüdischen Museum Wien zentrale Schriften des Judentums, jüdische Feiertage und den jüdischen Kalender kennen. Zudem setzten sie sich selbst mit der jüdischen Kulinarik und Speisegebote auseinander.

Am früheren Nachmittag nahm die Klasse dann an einem Stadtrundgang durch das jüdische Wien teil. Das nass-kühle Wetter passte zu der teils traurigen Geschichte des Judentums in Wien: so wurden etwa der Platz des ehemaligen Gestapo-Hauptquartiers, das Mahnmal der 65.000 getöteten Juden am Judenplatz oder die Überreste der mittelalterlichen Synagoge besucht. Welche Schuld trug an diesen wiederkehrenden Übergriffen die christliche Bevölkerung? Die Katholische Kirche erkannte ihre unterlassene Hilfestellung und die Solidarität mit den Opfern der Shoa, wie einer Hinweistafel am Judenplatz zu entnehmen war. Was nehmen sich die Schülerinnen vom Lehrausgang mit?

Anna: Mir gefiel die Vorstellung der Speisegebote im Jüdischen Museum gut, da das zur HLW und dem Ernährungsschwerpunkt passt. Jetzt weiß ich besser über jüdische Speisegebote Bescheid.

Anna: Mich hat die Präsentation im jüdischen Museum beeindruckt: Unser Workshop-Leiter war sehr authentisch und beeindruckte durch sein großes Wissen.

Katharina: Ich war mit der Organisation sehr zufrieden: alles lief rund!