Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
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Tagebuch der 5BH - Bericht über unsere Belgienreise

Tag 1/Brüssel

Am Samstag, dem 21. September 2013, trafen wir uns mit Frau Professor Premm und Frau Professor Waditschatka früh morgens am Wiener Flughafen. Nach einem angenehmen Flug landeten wir um halb 2 in Brüssel. Zunächst fuhren wir mit Zug, Bus und U-Bahn ins Hotel um unsere Koffer abzustellen. Danach fuhren wir ins Stadtzentrum. Nach einem kleinen Spaziergang stärkten wir uns bei der alten Börse mit landestypischen „Fritten“ mit Mayonnaise und Ketchup. An diesem Nachmittag zeigte uns die Reiseleitung die wichtigsten Gebäude in Brüssel. Wir sahen u.a. das Rathaus mit dem Grand Place und den weltberühmten Manneken Pis. In einer freien Minute nützten wir die Zeit, um im Hard Rock-Café ein T-Shirt zu kaufen. Nach einem stimmungsvollen Ausklang am Grand Place fuhren wir an diesem Abend müde ins Hotel zurück.

Tag 2/Brüssel

An unserem ersten Morgen in Brüssel trafen wir uns um 8:00 zum Frühstück. Kaffee, heiße Schokolade, Croissants, Joghurt, belegte Brote – das Buffet war, genauso wie das Hotel, erstklassig. Ungefähr eine Stunde später trafen wir am Hauptbahnhof in Brüssel ein. Unsere Reiseleitung erwartete uns schon. Wir machten eine Busrundfahrt, bei der wir viele Sehenswürdigkeiten „von oben“ betrachten konnten. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit das EU-Parlament anzuschauen. Da uns das Museum samt diversen Multimedia-Präsentationen im EU-Parlament so gut gefiel, blieben wir eine Stunde länger als geplant. Unser weiterer Weg führte zum Atomium, dem Wahrzeichen von Brüssel, wo wir viele, viele Fotos machten. Der Tag war sehr interessant und lehrreich, natürlich fielen wir alle hundemüde ins Bett.

Tag 3/Brügge

In der Früh fuhren wir mit dem Zug von Brüssel nach Brügge. Nach dem Einchecken im Hotel machten wir mit unserer neuen Reiseleiterin einen Spaziergang in die Altstadt. Sie zeigte uns die Liebfrauenkirche und die Heilig- Blut-Basilika. Wir erfuhren viel über die Geschichte Brügges und die Geschichte des belgischen Königtums. Wir statteten auch dem Schokoladenmuseum einen  Besuch ab, wo wir köstliche Pralinen verkosten durften. Bei einer Bootsfahrt  erfuhren wir weitere interessante Details über die Stadt. Der Rundgang endete am Hauptplatz vor dem Belfried, wo wir den Abend verbrachten und – wie immer – Schokobonbons kauften…

Tag 4/Gent

Am nächsten Tag besuchten wir die Universitätsstadt Gent. Wir beneideten die vielen Studenten, die den Nachmittag am alten Hafen genossen.  An diesem Septembertag war es sonnig und für die Jahreszeit ungewöhnlich warm.

Wir besichtigten von außen u.a. die Burg Gravensteen und das städtische Museum für zeitgenössische Kunst „S.M.A.K.“.

Ganz besonders beeindruckt waren wir von dem „Stadshal“ - einem überdachten Platz mit einem Klavierflügel, auf dem jeder beliebige Passant spielen konnte. Wir entspannten auf einer Wiese und lauschten der Klaviermusik. Ein sehr, sehr angenehmer Nachmittag.

Wir kauften Bier als Mitbringsel, und den vielen Pralinengeschäften und Chocolatiers konnten wir leider auch in Gent nicht widerstehen…

Tag 5/Oostende

Am Mittwoch, dem 25. September 2013, fuhren wir mit dem Zug ca. 20 min bis zur Endstation „Ostende“. Vom Bahnhof aus gingen wir Richtung Innenstadt, wo wir eine eindrucksvolle gotische Kirche besichtigten, die der Wiener Votivkirche nachempfunden ist. Weiter ging es dann zum Museum f. Moderne Kunst. Unsere Reiseführerin präsentierte in diesem Museum ihr Wissen auf eindrucksvolle Weise, indem sie zu (fast) jedem Bild eine Insider-Geschichte wusste. Wir waren von ihrem Wissen und von den Bildern hingerissen. Dann marschierten wir weiter und waren überrascht, als plötzlich das Meer hinter den Hochhäusern vor uns lag. Wir hatten genügend Zeit, um den Strand „hautnah“ zu erleben. Wir spazierten barfuß am Strand entlang und genossen das Meer, die Möwen und die frische Meeresluft. Es war ein wunderschöner Tag!

Tag 6/Antwerpen

Mit großer Vorfreude fuhren wir mit dem Zug 1 ½ Stunden nach Antwerpen. Von der Pracht des luxuriösen, im Barockstil gebauten Bahnhofes, der laut Reiseführerin schon oft als Filmkulisse gedient hat, beeindruckt, bekamen wir vor einem Juwelier Informationen über die „DIAMANTENCITY“. 

Danach besuchte die gesamte Klasse das Rubenshaus, wo eine umfassende Darstellung seines Lebens und Schaffens gezeigt wurde.

Anschließend wanderten wir zum Museum moderner Kunst Antwerpen, wo wir die wunderschöne Aussichtsplattform nutzten, um einen tollen Ausblick über die Stadt zu genießen.

Mit einem kleinen Präsent verabschiedeten wir uns am späten Nachmittag von unserer großartigen Reiseleitung, die uns in den 3 Tagen so viele interessante Details aus Geschichte und Kunst beigebracht hatte.

Tag 7/Abflug

Am letzten Tag hatten wir ein paar Stunden „Freizeit“. Wir bekamen noch ein letztes Mal die Gelegenheit Souvenirs zu kaufen und die leckeren Pralinen zu essen…

Während des Fluges konnten wir die Lichter von Brüssel und den umliegenden Städten sehen.

Die ganze Klasse war begeistert von der tollen Woche. Vor allem die  sympathischen Einwohner Belgiens, die Sprache, die vielen Eindrücke über Geschichte, Kunst und Kultur und natürlich die Schokolade… werden uns in Erinnerung bleiben!