Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
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Fachschule für wirtschaftliche Berufe

Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.
Erich Fried

Besuch der Gedenkstätte Mauthausen

Schülerinnen der 3 AK bzw. 3 BK besuchten am 10. Oktober 2017 im Rahmen des fächerübergreifenden Lehrausganges von Deutsch und Katholische Religion (unter der Leitung von Prof. Stinzl und Prof. Fónyad-Kropf) die KZ-Gedenkstätte Mauthausen – und stießen letztlich auf viele Fragen:  Wie können Menschen anderen Menschen so viel Böses antun? Wie viel hat die umliegende Bevölkerung wirklich gewusst? Und nicht zuletzt: Wie können wir verhindern, dass so etwas wieder passiert? Nachdenklich wurden die 50 Schülerinnen und Schüler nach dem Rundgang bzw. Workshop in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Den Ort zu besuchen, an dem zwischen 1938 und 1945 vom Nazi-Regime ca. 200.000 Menschen inhaftiert und davon 100.000 getötet wurden, ist zutiefst traurig, aber wichtig.

So erlebten Schülerinnen und Schüler den Lehrausgang:

„Besonders beeindruckend fanden wir den Raum der Namen. Dort sind über 81.000 Namen aufgelistet, wobei die Liste nicht vollständig ist, da nicht alle Opfer namentlich bekannt sind.“

„Das alles in Wirklichkeit zu sehen, war interessant, aber auch sehr erschreckend.“

„Am meisten hat mir der Workshop „Lebensläufe“ gefallen, da ich mir so besser vorstellen kann, wie es sich für die Menschen damals angefühlt hat.“

„Der Einblick in die verschiedenen Rollen (Opfer, Täter, Zuschauer) war sehr lebensnah.“

„Ich finde es wichtig, über die Vergangenheit zu sprechen und sie zu verstehen.“

„Mauthausen ist ein Ort, der uns gezeigt hat, wie grausam Menschen sein können, wenn sie über Macht verfügen.“

„Es war traurig und erdrückend, aber trotzdem sehr interessant und lehrreich, besonders der ‚Raum der Namen‘.“

„Besonders beeindruckend fand ich die „kleinen“ Baracken, in welchen mehr als 1000 Menschen Tag und Nacht zusammenleben mussten.“

„Auch mit viel Fantasie, ist es unmöglich, sich das Grauen vorzustellen, das in Mauthausen passiert ist. Ich finde es dennoch wichtig, dass jeder mal dorthin fährt, um sich klarzumachen, dass soetwas niemals wieder passieren sollte.“

 

 

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